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Hier veröffentlichen wir die aktuellen Informationen aus unserem Ortsverein.

Somit haben Sie die Möglichkeit mitzudiskutieren.

 

SPD Stellungnahme zu städtebaulichen Grundsätzen in Dallgow-Döberitz

 

Die SPD-Dallgow-Döberitz fordert die Einhaltung der Bebauungsregeln im Sinne einer geordneten städtebaulichen Entwicklung unserer Gemeinde.

 

In letzter Zeit häufen sich Forderungen einiger Gemeindevertreter, die bisherige Praxis der Bebauungs­planung in unserer Gemeinde aufzugeben und Forderungen von Hausbauern nach Ausnahme­genehmigungen in weitem Umfang nachzukommen. Man will die „städtebaulichen Fesseln“ von Investoren und Hausbauern abschaffen und diese so bauen lassen, wie es Ihnen gefällt. Von Vertretern der CDU wurde gefordert, die bisher verabschiedeten Bebauungspläne zu überarbeiten und dort möglichst alle Festsetzungen zu streichen.

 

Die Bebauungsplanung in Dallgow-Döberitz ist gekennzeichnet durch einen anspruchsvollen, von der Mehrheit der Gemeindevertretung getragenen Abstimmungsprozess. Die daraus entwickelten und beschlossenen Bebauungspläne spiegeln den Willen der Gemeinde nach einer geordneten und nach­haltigen städtebaulichen Entwicklung. Dies hat sich über viele Jahre bewährt.

 

- Können wir es uns leisten darauf zu verzichten?

- Spielen Orts- und Landschaftsbild keine Rolle mehr?

- Bestimmen in Zukunft der Wille von Investoren und Bauträger unser Ortsbild?

- Warum sollen wir auf unseren eigenständigen Charme und unser städtebaulich unverwechselbares Profil verzichten?

- Warum legt man keinen Wert mehr auf eine geordnete städtebauliche Entwicklung?

- Warum soll auf eine eigene Identität, den unverwechselbaren Wiedererkennungswert der Gemeinde, ihrer einzelnen Siedlungsteile und Wohnquartiere verzichtet werden?

In der Folge geht der persönliche Zugang zum Wohnort, zum Quartier, zur Stadtlandschaft sowie zum Landschaftsraum verloren.

Aus diesem Grund ist die vom Baugesetzbuch für die Kommunen vorgeschriebene Aufstellung von Bauleitplänen ein Gebot der städtebaulichen Vorsorge, um „eine dem Wohl der Allgemeinheit dienende sozialgerechte Bodennutzung zu gewährleisten.“ Und vor allem auch „die städtebauliche Gestalt und das Orts- und Landschaftsbild baukulturell zu erhalten und zu entwickeln,

 

Vor diesem Hintergrund müssen auch die Dallgower Grünen begreifen, dass allein der sparsame Um­gang mit Energie als einziges Kriterium für eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung zu wenig ist.

Es kann nicht sein, das ein Investor, der ein „Nullenergiehaus“ bauen will, eine Gemeindevertretung unter Druck setzt, nur weil er ausschließlich auf einem besonderen Grundstück (in der Hanglage eines wertvollen Landschaftsraumes wie z. B. der Schwanengraben) bauen will. In der Gemeinde gibt es noch viele Baugrundstücke, wo man sich verwirklichen kann.

 

Fazit:

Die Gemeinde darf sich von ihrem Willen, aktiv eine geordnete städtebauliche Entwicklung voranzu­treiben, nicht abhalten lassen. Mit den bestehenden Bebauungsplänen und ihren jeweiligen quartiers­spezifischen Festlegungen trägt die Gemeinde dem Spannungsverhältnis von individueller Baufreiheit einerseits und Verantwortung für das Gesamtbild des Ortes andererseits Rechnung. Straßenräume, die als Ensemble wirken, Gebäude, die auf den Nachbarn Rücksicht nehmen, ortstypische Proportio­nen und Materialien, sichern eine städtebauliche Struktur, die über die heutige Zeit hinaus tragfähig ist und dem Ort ein Gepräge geben, als Heimat, als unverwechselbares Unikat erscheinen lassen. 

Entgegen den Forderungen einzelner politischer Akteure dürfen wir die städtebauliche Entwicklung nicht der Beliebigkeit preisgeben.

 
 

Lösung für den Rathausstandort in Dallgow-Döberitz endlich in Sicht (2.3.2011)

 

Bereits einen Tag, bevor der Dallgower Architekt Herr Mewes im Bauausschuss der Gemeinde einen Architekturentwurf  für eine bauliche und städtebauliche Lösung zur Entwicklung eines neuen Rathauses der Gemeinde und zur Entwicklung eines Wohnbereiches für ältere Mitbürger in der Wilmsstraße einschließlich einer Bibliothek und einem Kulturtreffpunkt im alten Wasserturm vorstellte, hat die Mitgliederversammlung des Ortsvereins der SPD Dallgow-Döberitz folgenden, einstimmigen Beschluss gefasst:

„Es liegen neue Vorschläge zur Diskussion des Rathausstandortes in Dallgow-Döberitz vor. Hierbei wird nicht nur das gemeindeeigene Grundstück in der Wilmsstraße betrachtet, sondern das gesamte Quartier einschließlich des Kirchengrundstückes mit dem Wäldchen am Lindenplatz in die Planung der Gemeinde einbezogen. Die Mitgliederversammlung der SPD Dallgow-Döberitz begrüßt diesen neuen städtebaulichen Ansatz. Hier bietet sich nach jahrelangen Diskussionen endlich die Möglichkeit zu einer parteiübergreifenden Lösung, der wir hiermit zustimmen, da dieser Standort seit langem von der SPD favorisiert wird.“

Der Lösungsansatz des Architekten Mewes sollte im Rahmen eines eingeschränkten Architektenwettbewerbs, den die Gemeinde zusammen mit der Kirche auslobt, die Möglichkeit erhalten, sich im Wettbewerb mit anderen für eine Realisierung zu empfehlen.

 

 

Neuer Flächennutzungsplan in Beratung (15.4.2010)

 

In Dallgow wird zurzeit ein neuer Flächennutzungsplan diskutiert. Am 22.3.2010 wurde er vom Planungsbüro den Vertretern der Gemeinde vorgestellt. Nun geht es in die Beratungen. Wie soll sich Dallgow entwickeln? Wo darf zukünftig gebaut werden, wo nicht? Gibt es noch einen Schulneubau oder wird eine Kita abgerissen? Wird in Seeburg eine neue Siedlung entstehen oder bleibt es beim dörflichen Charakter?    
 
  Dies und noch viel mehr gilt es gewissenhaft abzuwägen. Wie sich die SPD sich hierbei positioniert hat können Sie HIER nachlesen. Bringen Sie sich auch ein! Teilen Sie Ihre Anmerkungen und Anregungen mit. Auf unseren Mitgliederversammlungen haben Sie dazu persönlich Gelegenheit.  
 
 
Angelika Krüger Leißner besichtigte das Offizierscasino (13.4.2010)
 
    Auf Einladung des Geschichts- und Kulturvereins GukDa besuchte die Bundestagsabgeordnete Angelika Krüger-Leißner am 12.April Dallgow, um sich über das Offizierscasino vor Ort zu informieren. Beim Rundgang konnte sie einen Eindruck von der ehemaligen Ausstrahlung des historischen Gebäudes bekommen. Sie gab den Mitgliedern wertvolle Tips, wie sie die Möglichkeiten an Fördermittel zu gelangen, besser erreichen könnten. mehr  
 
 Es gibt einen Bürgerhaushalt! (März 2010)
 
Mit großer Zustimmung der Gemeindevertretung wurde in der letzten Sitzung der Bürgerhaushalt beschlossen. Dr. Christoph Janssen (Gemeinde- und Kreistagsvertreter der SPD) hat diese Idee  erfolgreich umgesetzt. "Die erfolgreiche Einführung des Bürgerhaushaltes in zahlreichen Kommunen der Bundesrepublik zeigt, dass mit dem Konzept des Bürgerhaushaltes eine stärkere Transparenz und eine erhöhte Bürgerbeteiligung bei der Aufstellung des Haushaltes erreicht werden kann."So steht es in der Begründung des von der SPD-Fraktion eingebrachten Antrages. Was bedeutet das für Dallgow? Basisdemokratie.   

 
Neues Gemeindeamt geplant (1.3.2010)
 
Die intensivste Diskussion in der Gemeindevertretung findet derzeit zum Standort des geplanten neuen Gemeindeamtes statt. Hierzu hatten Sie Gelegenheit, der Gemeinde Ihre Meinung mitzuteilen. Wir danken für Ihr reges Interesse. Die Zuschriften an den Bürgermeister zeigten eindeutig: Sie wollen Ihr Amt in der Wilmsstraße. Wir haben uns schon zu Beginn der Diskussion hierfür eingesetzt. Da darf man schon mal fragen: Wieso stellen sich die anderen Parteien dagegen? Kostengünstig, für die Bürger gewohnt und von unseren Mitarbeitern in der Verwaltung auch so gewünscht. All diese Kriterien erfüllt der "alte" Standort in der Wimsstraße! 
 
Wir sind gespannt darauf, wann endlich die anderen Parteien von ihren festen Standpunkten abweichen und den Willen der Bürgerinnen und Bürger akzeptieren.
 
 
 
 
 

 

 

 


 

 

 
 
 

 

 

 

 


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